[Rezension] Beautiful Agony – Black Wedding

Arian ist von seinem eintönigen Leben mehr als frustriert. Er arbeitet als Nachtwächter im Zoo, geht an den Wochenenden auf einschlägige Gay-Partys und verdient sich vor der Webcam was nebenbei, doch eigentlich will er nur eines: endlich seinen Mr.Right finden! An Angeboten mangelt es ihm nicht, doch er selbst ist äußerst masochistisch veranlagt und sein zukünftiger Partner sollte das passende Pendant dazu bilden, was sich als schwierig erweist. Beim Besuch eines noblen BDSM-Clubs wird ihm ein Angebot offeriert, das er nicht ausschlagen kann. Er bekommt die Chance, als einer von fünf Sklaven an einer „Black Wedding“ teilzunehmen, um doch noch den Dom seines Lebens zu finden. Der Haken ist: Er darf dabei nichts sehen und hat auch keinen Einfluss darauf, welcher der fünf Master ihn auswählt.
Die Veranstaltung erweist sich aber trotz seiner anfänglichen Bedenken als vielversprechend und Raik, der Mann, der Arian auswählt, scheint fast schon perfekt zu sein. Leider wird ihr Kennenlernen rüde von etwas unterbrochen, mit dem keiner gerechnet hat: dem Dritten Weltkrieg.

Titel: Beautiful Agony 01 – Black Wedding
Autor: Akira Arenth
Verlag: Selfpublishing
Erschienen: Juni 2018
Ausgabe: eBook
Preis: 4,99 €

Wenn ich die Leser meiner Geschichten im Herzen berühren kann, und sie auf ihrem weiteren, hoffentlich glücklichen Weg, einige Dinge mit anderen Augen betrachten, diese mehr schätzen, genauer hinsehen sowie hinterfragen, dann habe ich schon alles erreicht, was ich wollte.
Ob Kurzgeschichten, Novels, Sagas oder Romane, ob Real-Life, Fantasy, Romance, Dystopie/Apocalypse, Sci-Fi oder Humor – die Storys entführen euch immer in mitreißende Welten und lassen euch durch die Augen eines Hauptprotagonisten schauen, der sein Umfeld ganz natürlich und ungestelzt erlebt. Die Dialoge sind realistisch, geprägt von schwarzem Humor, und die Plotwendungen oft unvorhersehbar! Sinnliche, detaillierte Erotik hat in den Geschehnissen einen festen Stellenwert, ohne vordergründig zu sein oder den Tiefgang des Geschehens zu beeinträchtigen. In den verschiedenen Szenarien wird nichts beschönigt und manchmal erhalten Leser dadurch auch einen klaren, unverblümten Blick in die Abgründe einer Seele, die viel mehr Facetten in sich birgt als „Gut und Böse“. Wer es wagt, hinter die Kulissen zu schauen und auch ein wenig versteht, zwischen den Zeilen zu lesen, der erkennt die wahren Intentionen der vielschichtigen Charaktere und lässt sich von ihnen fesseln.

Quelle: Amazon.de

Ich bin durch die fantastischen Cover auf die Bücher von Akira Arenth aufmerksam geworden. Beautiful Agony war das erste Buch, was ich von diesem Autoren-Duo gelesen habe.
Ich muss vorweg sagen, dass ich persönlich keine Vorliebe für BDSM habe, allerdings hat mich das nicht davon abgehalten, das Buch zu lesen.
Die Geschichte ist aus Arians Sicht geschrieben und am Anfang kam er mir ein bisschen verpeilt vor, was ihn mir jedoch sehr sympatisch gemacht hat. Man kann seine Sehnsucht nach einer erfüllenden Partnerschaft sehr gut nachvollziehen. Überhaupt schafft es der Autor, dass man einen richtig guten Einblick in Arians Gefühlswelt bekommt, ohne dass es zu langatmig wird. Arian ist ein richtig toller, vielseitiger und starker Charakter, auch wenn man dies nicht sofort merkt. Er ist kommt menschlich rüber udn hat auch seine Fehler, die ihn aber erst zu dem machen was er ist: Einen Protagonisten, den man einfach ins Herz schließen muss.
Dann ist da noch Raik, der mich irgendwie von Anfang am gepackt hat. Obwohl er ein Dom ist und damit eine gewisse herrische Art mitbringt, scheint er immer die Ruhe selbst zu sein. Allerdings ist Raik auch sehr vielschichtig, wie man im Verlauf des Buches merkt.
Der Schreibstil von Akira Arenth ist sehr bildlich, ohne langweilig zu werden. Man hat ständig das Gefühl, mit Arian und Raik gemeinsam auf der Flucht zu sein. Das Kopfkino läuft ständig mit.
Auch die Spannung ist durchweg vorhanden, vor allem weil es immer wieder Wendungen gibt, die man so nicht erwartet.
Was ich auch noch positiv hervorheben möchte: Obwohl es in diesem Buch auch um BDSM geht, steht das nicht im Vordergrund. Natürlich ist es wichtig für die Geschichte, da es einfach auch Arians und Raiks Charakter wiederspiegelt, aber es ist nicht so, dass es alles andere überlagert. Die tiefgreifende Geschichte, handelt von Raiks und Arians Partnetschaft und wie sie versuchen in einer verdammt schweren Zeit zu überleben.

Ich liebe dieses Buch. Raik und Arian ergänzen sich perfekt und Arian macht diese Geschichte für mich zu etwas ganz besonderem. Von mir mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, auch wenn man kein Fan von BDSM ist.

Akira Arenth hat hier eine wunderbare Geschichte geschaffen. Daher vergebe ich für diesen tollen Auftakt 5 von 5 Rosen.

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