[Rezension] Beautiful Agony – Apocalypse

Willkommen im Verderben!
Nach der Flucht aus Berlin und ihrer Ankunft bei Oskar wiegen sich Raik und Arian in trügerischer Sicherheit. Raiks Bruder lebt mit seiner Frau und Stieftochter Ally seit Jahren auf dem abgeschiedenen Hof, der genügend Platz und Nahrung für alle zu bieten scheint, doch zwischen den beiden Geschwistern liegt viel Unausgesprochenes. Die SM-Beziehung von Raik und Arian bleibt nach wie vor bestehen, was einige Probleme mit sich bringt und trotzdem wächst ihre gegenseitige Zuneigung unaufhaltsam. Leider bleiben den beiden durch die Umstände aber kaum noch Gelegenheiten, sich ungezügelt aneinander auszutoben, ohne entdeckt zu werden …
Dass sein jüngerer Bruder schwul ist, kann der konservative Oskar nicht einfach hinnehmen, weshalb er mit ihm immer wieder aneinandergerät. Im Schutz des abgeschotteten Gehöfts vergessen sie beinahe, in welchem Ausnahmezustand sich der Rest der Welt befindet, und erst als ein furchtbares Unglück geschieht, kommen sie wieder zu Bewusstsein. Schließlich müssen sie eine Entscheidung treffen: Bleiben sie in ihrem Versteck oder ziehen sie erneut ins Ungewisse, um der drohenden Gefahr zu entkommen?

Titel: Beautiful Agony – Apocalypse
Autor: Akira Arenth
Verlag: Selfpublishing
Erschienen: August 2018
Ausgabe: eBook
Preis: 4,99 €

Der zweite Teil der Beautiful Agony Reihe, knüpft direkt an den ersten Band an. Daher ist man auch schnell wieder in der Geschichte drin und hat keine Probleme mit dem Einstieg. Arian und Raik sind aus Deutschland geflüchtet und bei Raiks Bruder in Polen untergekommen. Ihre SM Beziehung erhalten sie trotz der Umstände aufrecht und man merkt ein ums andere Mal, dass Arian Raiks Führung braucht. Er ist einfach ein Charakter der unüberlegt handelt und obwohl er ziemlich intelligent zu sein scheint, einfach zu wenig nachdenkt.
Die Charaktere machen in diesem Buch die ein oder andere Entwicklung durch und gerade bei Arian merkt man das sehr deutlich. Er ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen und seine Art macht es einem leicht ihn wirklich zu mögen.
Aber auch Raik ist ein sehr vielseitiger und sympathischer Charakter. Man lernt hier einige neue Facetten an ihm kennen und auch er macht eine Entwicklung durch.
Der Schreibstil ist wieder sehr unterhaltsam. Das Buch ist, wie auch schon der erste Band, aus Arians Sicht geschrieben und es ist manchmal doch sehr lustig, was in seinem hübschen Köpfchen so vor sich geht.
Auch hat man ständig das Gefühl, selbst in der Geschichte zu sein, da sie sehr bildlich geschrieben ist und das Kopfkino jederzeit mitläuft.
Die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Es gab so einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe und man will einfach nur immer weiter lesen, was auch schon mal für eine durchwachte Nacht sorgen kann.

Beautiful Agony – Apocalypse ist eine sehr gelungene Fortsetzung. Wer den ersten Band gelesen hat, muss die Reihe unbedingt weiterverfolgen. Von mir gibt es wieder eine klare Leseempfehlung.

Auch der zweite Teil der Beautiful Agony – Reihe ist wieder sehr lesenswert. Daher kann ich nicht anders, als auch hierfür 5 von 5 Rosen zu geben.

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