[Rezension] Beautiful Agony – Among the Stars

Manche Ereignisse sind so unfassbar, dass wir sie kaum begreifen können. Als Arian und Raik von einem Raumschiff aus zusehen müssen, wie die Erde unter ihnen zu implodieren scheint, verlieren sie beinahe den Verstand. Währenddessen strömt ein kaltes, beißendes Gas in den Frachtraum, welcher mit Hunderten von Gefangenen beladen ist. Einer nach dem anderen bricht schließlich zusammen.Allein und gefangen in einer dunklen Zelle erwacht Arian. Die Ungewissheit, ob er nun wirklich auf einem Schiff voller Aliens ist oder es doch von Menschen gesteuert wird, erdrückt ihn fast. Wohin sind all die anderen verschwunden und, noch viel wichtiger, wo ist Raik? Arian schafft es, sich zu befreien, und begibt sich sofort auf die Suche nach seinem Geliebten, doch dabei läuft er seinen Entführern direkt in die Arme. Sie nennen ihn einen „Nebrug“, führen befremdliche Prozeduren mit ihm durch und schon bald bemerkt Arian Veränderungen an sich, die ihm unerklärlich sind. Nach einigen Gesprächen mit dem Betriebssystem „Moira“ vermutet er, dass Raik noch in einer Hyperschlafkapsel liegt, doch um zu dieser zu gelangen, muss er sich an die Regeln halten und alles tun, was von ihm verlangt wird. Als er dann endlich sein Gefängnis verlassen darf, sind die Dinge jedoch vollkommen anders, als er dachte …

Titel: Beautiful Agony – Among the Stars
Autor: Akira Arenth
Verlag: Selfpublisher
Erschienen: Juli 2019
Ausgabe: eBook
Preis: 4,99 €

Ich war ja schon von den ersten drei Bänden total begeistert. Daher musste ich natürlich wissen, wie es weiter geht.
Arian ist in diesem Buch zum ersten Mal ganz auf sich allein gestellt. Dabei merkt man, wie sehr er sich schon im Vergleich zum ersten Band geändert hat. Er denkt mehr nach, bevor er handelt. Wäre Arian im ersten Band in dieselben Situationen geraten, hätte er noch ganz anders reagiert. Zwar ist Arian immer noch unbesonnen und manchmal viel zu ungeduldig, aber er kann die Situationen besser einschätzen.
Überrrascht hat mich in diesem Band Raik. Man lernt eine völlig neue Seite an ihm kennen und spürt seinen Schmerz richtig, als er wieder auftaucht.
Auch die Erotik kommt wie in allen anderen Bänden nicht zu kurz. Manches habe ich ehrlicherweise übersprungen, da ich, wie schon in der ersten Rezension erwähnt, kein BDSM Fan bin, aber die Geschichte war trotzdem sehr unterhaltsam und kann auch mit weniger Erotik bestehen. Sie ist ein wichtiger Teil und für das Verständnis der Charaktere grundlegend wichtig, aber es trägt die Geschichte nicht allein und daher ist es auch in Ordnung wenn man es überliest. Die Beziehung von Raik und Arian kann man trotzdem verstehen und nachvollziehen.
Der Schreibtstil ist wie immer bildlich und unterhaltsam. Das Kopfkino läuft die ganze Zeit mit und ich konnte mir das Setting richtig gut vorstellen.
Wie schon beim Vorgänger, war auch in diesem Band das Ende eine absolute Überraschung und macht sofort neugierig auf den fünften und letzten Band der Reihe.

Auch der vierte Band ist eine absolut gelungene Fortsetzung und die Geschichte wird keineswegs langweilig. Es passiert immer etwa neues und jedes Mal wenn man denk, man weis wohin die Richtung geht, dann wird man wieder umgehauen. Von mir gibt es wieder eine absolute Leseempfehlung.

Für diese fantastsiche Fortsetzung gebe ich 5 von 5 Rosen.

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